Für die Evangelische Kirchengemeinde Lippstadt stand diese Woche ganz im Zeichen des Themas "Energie". Zum Beginn der Woche hat sich der Vorsitzende des Presbyteriums, Alexander Tschense, mit einer Videobotschaft an die Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und Gemeindeglieder gewandt. Seine Botschaft: Wir müssen Energie sparen; jede und jeder kann dabei helfen.

Zur kurzfristigen Reduktion des Energiebedarfs beschloss das Presbyterium die folgenden Maßnahmen:

  • Anpassung der Raumtemperatur in Kirchen:
    • für Gottesdienst 16°C
    • für Konzerte: 18°C
  • Anpassung der Raumtemperatur in Gemeindehäusern und im Jugendtreff Shalom auf maximal 19°C während der Nutzungszeiten ab dem 01.09., Technik-, Lagerräume und Flure sollen nach Möglichkeit gar nicht geheizt werden.
  • Reduktion der Präsenzzeiten im Gemeindebüro bei Beibehaltung der telefonischen Erreichbarkeit mit Beginn der Heizperiode
  • Nach Möglichkeit Nutzung von TEAMS für Gespräche / Sitzungen
  • Reduktion der Außenbeleuchtung der kirchlichen Gebäude
  • Abschalten der Beleuchtung von Schaukästen in der Zeit von 22 bis 8 Uhr
  • Abschalten der Beleuchtung von Kirchen in Absprache mit der Stadtverwaltung
  • Verlegung von Gottesdiensten in die Gemeindehäuser mit Beginn der Heizperiode, eine Ausnahme stellen große Gottesdienste wie z.B. Vespermusiken oder Weihnachten dar.

Für die Kirchengemeinde ist das im Moment natürlich eine Frage des Geldes. Doch die Diskussion im Presbyterium am vergangenen Mittwoch hat auch gezeigt, dass es den Presbyterinnen und Presbytern nicht nur ums Sparen geht. Die derzeitige Diskussion um das Einsparen von Energie sollte aus Sicht des Presbyteriums vor allem unter dem Aspekt des Klimaschutzes geführt werden. Eine kurzfristige Reduktion des Energieverbrauchs hilft zwar der aktuellen Haushaltssituation, ist aber im Sinne der Bewahrung der Schöpfung keine nachhaltige Maßnahme. Aus diesem Grund ist die konsequente Umsetzung der Grundgedanken des Klimaschutzkonzeptes des Kirchenkreises, wie vom Presbyterium bereits im Mai letzten Jahres beschlossen, unumgänglich. Dafür wurden im Haushalt 2022 extra Mittel vorgesehen.

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