Jugendliche erhalten den SegenDie Konfirmation hängt eng mit der Taufe zusammen, bei der stellvertretend das Taufversprechen abgegeben wurde.

Bei der Konfirmation wird dieses Versprechen selbst bestätigt.

Die Konfirmation findet in einem feierlichen Gottesdienst statt. Sie schließt die Konfirmtionsvorbereitung ab, die Voraussetzung für die Konfirmation ist. In Lippstadt gibt es verschiedene Modelle der Konfirmandenarbeit.

Was passiert in der Konfirmandenarbeit?
In allen Modellen werden die Inhalte des christlichen Glaubens erläutert. Man lernt die Kirchengemeinde kennen und erfährt durch kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Pfarrer, Jugendmitarbeiter) Begleitung in einer wichtigen Entwicklungsphase des Lebens. Sie begeben sich gemeinsam in einer Gruppe auf den Weg, den eigenen Glauben zu entdecken. Dazu gehört auch eine Konfirmandenfreizeit.

Was ist, wenn man nicht getauft ist?
Ist ein Jugendlicher nicht getauft, kann er dennoch am Unterricht teilnehmen. Die Taufe wird dann während der Konfirmandenzeit durchgeführt.

Wie meldet man sich an?
Die evangelischen Kinder werden von der Kirchengemeinde schriftlich eingeladen, sich zum Kirchlichen Unterricht anzumelden. Dies geschieht - mit Ausnahme der Pfarrbezirke Südost und Südwest - wenn die Jugendlichen im 7. Schuljahr sind. In den beiden südlichen Pfarrbezirken Lippstadts findet das erste Jahr des kirchlichen Unterrichts bereits im dritten Schuljahr statt. Die Pfarrerinnen und Pfarrer nehmen über die Grundschule Kontakt zu den Familien auf. Zum zweiten Unterrichtsjahr werden die Jugendlichen dann schriftlich eingeladen. Für Neuzugezogene wird in der Johanneskirche ein Kurs nach dem herkömmlichen Modell angeboten.

Welche Rechte folgen aus der Konfirmation?
Konfirmierte sind zum Abendmahl zugelassen. Sie dürfen innerhalb der evangelischen Kirche Paten werden. Außerdem ist die Konfirmation die Voraussetzung für die kirchliche Trauung, sowie für die Übernahme des Presbyteramtes (Leitung der Gemeinde).

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