Bild Eichhörnchen

Immer freitagsReformationsbrötchen

Nächste Woche Donnerstag ist für uns ein ganz besonderer Tag, denn am Donnerstag feiern wir evangelischen Christen den Reformationstag. Reformation kommt von dem lateinischen Wort „reformatio“ und bedeutet Erneuerung. Wir denken daran, dass Martin Luther vor 507 Jahren eine Bewegung in Gang gesetzt hat, aus der die evangelische Kirche entstanden ist. So erinnern wir uns also jedes Jahr am 31. Oktober an den Anfang der evangelischen Kirche.

In einigen Bundesländern ist dieser Tag sogar ein gesetzlicher Feiertag und in manchen Gegenden werden dazu in den Bäckereien extra Reformationsbrötchen aus einem süßen Hefeteig gebacken. Dieses süße Gebäck ist nicht nur bei Kindern beliebt.

Vielleicht habt ihr am Wochenende ja Zeit und Lust euch einmal diese besonderen „Brötchen“ zu backen. Ein Rezept findet ihr zum Beispiel auf der Webseite www.religionen-endecken.de.

Wir wünschen euch schon jetzt einen gesegneten Reformationstag, ein schönes Wochenende und am Sonntag eine unkomplizierte Zeitumstellung!

Immer freitagsKirmes 24

Wenn man in dieser Woche in der Innenstadt unterwegs war, konnte man jeden Tag etwas Neues entdecken und beobachten, wie die verschiedenen Kirmesstände aufgebaut wurden. Morgen startet sie wieder – die Lippstädter Herbstwoche.

Und wieder stehen unsere Jakobikirche und Marienkirche mittendrin. Wusstet ihr, dass es ohne Kirchen die Kirmes gar nicht geben würde?

Früher, im Mittelalter, haben die Christen ein großes Fest gefeiert, wenn neu gebaute Kirchen eröffnet wurden. Dabei haben sie Gott um den Segen für die Kirche gebeten. Diese Feier nannte man „Kirchweihe“ oder „Kirchmesse“ (daher das Wort „Kirmes“). Nachdem eine Kirche geweiht wurde, haben sich die Menschen jedes Jahr erneut zum Jahrestag der Einweihung getroffen und gemeinsam gefeiert. Es kamen viele Menschen zu dem Fest, auch aus anderen Orten. Um den Gästen ein Programm zu bieten, waren auch Schausteller oder Gaukler dabei, die sich so zugleich auch etwas Geld verdienen konnten. Und so entwickelte sich aus dem Kirchenfest immer mehr ein Volksfest - die Kirmes.

Falls ihr in den nächsten Tagen auf der Herbstwoche unterwegs seid, könnt ihr euch ja mal versuchen vorzustellen, wie wohl das Fest vor über 800 Jahren aussah, als die Marienkirche 1222 geweiht wurde.

Wir wünschen euch viel Spaß dabei und ein schönes Wochenende!

Willkommensgeschenk

Seit einer Woche ist es so weit. Unsere Willkommensgeschenke werden nun am Evangelischen Krankenhaus in Lippstadt an alle Neugeborenen verteilt.

Mit diesem kleinen Geschenk sagen wir: Willkommen auf Gottes schöner Welt und wünschen allen Kindern und Ihren Lieben einen guten Start ins Leben. Nüsschen, das neugierige Eichhörnchen ist natürlich auch mit dabei. Die kleinen Halstücher werden ehrenamtlich von einer tollen Gruppe genäht, die auf ganz unterschiedlichem Wege zusammengefunden hat und sich einmal im Monat gemeinsam mit Mirja Friedrich trifft.

Am 27.02.2023 durften Pfarrerin Dr. Ivonne Buthke mit Nüsschen, Charlotte Bierkamp, Hannelore Kresse und Barbara Grün zum ersten Mal ein Willkommenspaket an Inka Krohn und Jacqueline Joephs-Treutmann von der Entbindungsstation des EvK übergeben. Wir freuen uns über den Start dieser Kooperation.

Immer freitagsRasseln basteln

Nüsschen mag Dinge, die schön bunt sind und Geräusche machen. Rasseln zum Beispiel. Diese bastelt es besonders gerne aus alten Gegenständen, die eigentlich im Müll gelandet wären oder aus Gegenständen, die es noch zuhause hat. Daher wollen wir euch heute eine Idee mitgeben, wie ihr ganz einfach selbst Rasseln basteln könnt. Was ihr dazu braucht ist ein trockener und sauberer Behälter, den ihr verschließen könnt, und Füllmaterial. Schaut doch einmal nach, was ihr dafür noch zuhause habt. Zum Beispiel könnten bunte Strohhalme, die kleingeschnitten werden oder auch buntes Konfetti und kleine Glöckchen als Füllmaterial genommen werden. Vielleicht habt ihr aber auch noch ein paar alte Knöpfe oder Holzperlen herumliegen. Es lassen sich viele Dinge finden, auch draußen – Eicheln zum Beispiel oder kleine Steine. Wenn ihr mehrere Behälter habt, könnt ihr super ausprobieren wie unterschiedlich die Rasseln mit den verschiedenen Füllmaterialien klingen. Wichtig ist allerdings, dass diese Rasseln kein Spielzeug sind, was jederzeit bespielt werden kann. Sie sollten nur genutzt werden, wenn auch eine erwachsene Person dabei ist.

Wir wünschen euch viel Spaß beim gemeinsamen RaSsEln!



Immer freitagsHaselnussernte

Am Sonntag feiern wir Erntedank. Bei dem Wort Ernte denken wir automatisch an die Landwirte und die harte Arbeit, die oft einer Ernte vorausgeht. Um ernten zu können, muss man zuerst einmal etwas säen oder pflanzen. Um Ernten zu können braucht es aber auch die richtige Pflege, die richtigen Wetterbedingungen, den richtigen Boden und die nötige Geduld. Manches davon haben wir nicht in unserer Hand und dürfen darauf vertrauen, dass Gott uns mit dem versorgt, was wir brauchen.

Manchmal können wir aber auch ernten, ohne etwas dafür getan zu haben. So zum Beispiel bei dem Haselnussstrauch, den Nüsschen entdeckt hat. Wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, fallen die reifen Haselnüsse einfach so vom Strauch und wir brauchen sie nur noch aufzuheben. Ist das nicht klasse?

An Erntedank wollen wir uns daran erinnern, was Gott uns Gutes geschenkt hat. Er versorgt uns immer wieder mit vielen guten Dingen und dafür können wir ihm danke sagen.

In unserer Kirchengemeinde wollen wir das am Sonntag in einem Erntedankgottesdienst gemeinsam mit Groß und Klein tun und feiern gleichzeitig auch die Einführung unserer neuen Pfarrerin Katrin Pferdmenges. Ihr seid herzlich eingeladen mit dabei zu sein!

Der Gottesdienst findet am 6.10. um 11 Uhr an der Stiftskirche in Cappel unter freiem Himmel statt. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es ein kleines Programm zur Einführung von unserer neuen Pfarrerin und die Möglichkeit bei leckerem Essen und Trinken noch etwas dazubleiben.

Wir wünschen euch ein schönes Wochenende!

Immer freitags

Pünktlich zum Wochenende werden wir hier jede Woche freitags kurze Impulse weitergeben, wie der christliche Glaube im Familienalltag in ganz unterschiedlicher Weise auftauchen kann. Wir laden Gott damit ein, in unserem Alltag dabei zu sein.

Sorgen kann man teilen

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